Das nimmst du mit
- Ein Hauptziel für die Website festlegen.
- Leistungen und passende Belege gemeinsam planen.
- Den Anfrageweg klären, bevor Seiten gestaltet werden.
Was soll nach dem Besuch passieren?
Eine Website kann informieren, Anfragen vorbereiten, Bewerber ansprechen oder Produkte erklären. Sie muss dafür nicht auf jeder Seite alles gleichzeitig leisten. Schreibe einen Satz auf: Wer soll welche Entscheidung treffen können?
Bei einem regionalen Betrieb kann das heißen: Eine Interessentin versteht, ob ihr Vorhaben zum Angebot passt, sieht passende Arbeiten und fragt ihr Projekt an. Dieser Satz hilft später bei der Auswahl von Texten, Bildern und Kontaktmöglichkeiten.
Ordne dein Angebot aus Kundensicht.
Deine interne Aufteilung ist für Besucher oft ungewohnt. Erkläre Leistungen deshalb über Aufgaben und Situationen. Ein Kunde muss nicht wissen, wie dein Team eine Leistung nennt, um zu verstehen, was er bei dir bekommt.
Sammle für jede wichtige Leistung drei Dinge: die Ausgangslage des Kunden, deinen konkreten Beitrag und ein passendes Beispiel. Beschreibe deinen Beitrag so konkret, dass Besucher den Umfang einschätzen können. Ein nachvollziehbares Arbeitsbeispiel gibt der Leistung ein Gesicht.
- Was ist enthalten und was wird gesondert vereinbart?
- Für welche Vorhaben passt die Leistung?
- Welche Frage stellen Kunden dazu immer wieder?
Echte Arbeit ist wertvoller als beliebige Dekoration.
Projektfotos, Einblicke ins Team und konkrete Ergebnisse geben der Gestaltung einen eigenen Charakter. Lege für jedes Bild fest, was es erklären soll. Ein schönes Foto ohne Zusammenhang hilft weniger als ein gutes Arbeitsbeispiel mit einer präzisen Bildunterschrift.
Bei Referenzen gehört der eigene Anteil dazu. Wurde die Website gestaltet, das Video geschnitten oder nur das Thumbnail erstellt? Eine eindeutige Beschreibung macht deine Arbeit nachvollziehbar und verhindert falsche Erwartungen.
Der Kontaktweg gehört ins Konzept.
Welche Angaben brauchst du wirklich für die erste Rückmeldung? Meist ist eine kurze Beschreibung hilfreicher als ein langes Pflichtformular. Weitere Details können im Gespräch folgen. Besucher sollten außerdem erfahren, wer sich meldet und wie es anschließend weitergeht.
Denke auch an den internen Ablauf: Wo landet die Anfrage, wer prüft sie und wie bleibt der nächste Schritt sichtbar? Die schönste Kontaktfläche hilft wenig, wenn die Nachricht danach im falschen Postfach liegt.
Dein kurzes Briefing für den Start
Du brauchst keine fertige Seitenstruktur. Eine Seite mit den folgenden Angaben reicht als gute Gesprächsgrundlage. Markiere offene Punkte ausdrücklich; genau dafür ist die gemeinsame Planung da.
- Zielgruppe, Region und wichtigstes Ziel
- Kernleistungen und zwei bis drei passende Referenzen
- Vorhandene Texte, Bilder, Logo und Zugang zur bisherigen Website
- Gewünschter Kontaktweg, Ansprechpartner und realistischer Zeitrahmen
- Was am heutigen Auftritt erhalten bleiben soll – und was dich stört


