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Roll-up, Fotowand und Flyer: Was vor der Gestaltung feststehen sollte.

Bei einem Event hängen viele Druckprodukte zusammen. Ein klares Briefing verhindert, dass kurz vor dem Termin Formate, Texte oder Produktionsdaten fehlen. Diese Punkte klären wir vor dem ersten Layout.

Kevin Balfanz · Stand:

Roll-up-Gestaltung für IT Business Growth
Arbeitsbeispiel aus dem Projekt IT Business Summit: Roll-up-Druckgestaltung.

Das nimmst du mit

  • Verwendung und Betrachtungsabstand bestimmen die Gestaltung.
  • Datenblätter der Druckerei vor dem Layout besorgen.
  • Freigabe, Produktion und Versand getrennt einplanen.

Wo und wie wird das Motiv gesehen?

Ein Roll-up am Eingang hat eine andere Aufgabe als ein Tischaufsteller. Besucher müssen die Hauptaussage auf einer großen Fläche im Vorbeigehen erfassen können. Am Tisch können sie sich länger mit Details beschäftigen. Deshalb übertragen wir nicht einfach dasselbe Layout auf jede Größe.

Bei Fotowänden zählt zusätzlich der Ausschnitt: Menschen verdecken Teile der Fläche. Wiederkehrende Markenelemente helfen, damit auch ein enger Bildausschnitt zum Event gehört. Das vorhandene Skool-Festival-Motiv zeigt dieses Prinzip.

Produktionsformat und sichtbare Fläche unterscheiden.

Vor Beginn brauchen wir das Datenblatt der tatsächlich gewählten Produktion. Endmaß, Beschnitt und Sicherheitsabstände können sich zwischen Anbietern unterscheiden. Bei Roll-ups kann ein Teil der Datei im System verschwinden; wichtige Inhalte gehören in den sichtbaren Bereich.

Die Quelldatei bleibt bearbeitbar. Die finale Druckdatei erhält einen eindeutigen Namen, damit alte Korrekturstände nicht versehentlich bestellt werden.

  • Produkt und Endformat
  • Beschnitt und Sicherheitsabstände laut Datenblatt
  • Vorhandene Logos, Schriften und Bilddateien
  • Finale Texte und freigegebene Zieladresse für QR-Codes

Eine Person bündelt die Rückmeldungen.

Wenn Texte, Logos und Layout von mehreren Personen geprüft werden, braucht es eine gemeinsame Endfassung. Wir sammeln Korrekturen und kennzeichnen den Stand zur Freigabe. Inhaltliche Freigabe und Bestellung sind zwei getrennte Schritte.

Ein Probedruck oder eine Produktionsfreigabe kann bei bestimmten Materialien sinnvoll sein. Ein Bildschirmbild bestätigt weder die spätere Materialwirkung noch einen verbindlichen Farbton. Welche Prüfung möglich ist, hängt von Produkt und Zeitrahmen ab.

Vom Veranstaltungstag rückwärts planen.

Zum Liefertermin gehören neben dem Druck auch Versand, Aufbau und ein Puffer für Rückfragen. Gestaltungszeit und Feedback kommen davor. Ein Drucktermin kann deshalb erst sinnvoll abgestimmt werden, wenn Produkt, Auflage und Lieferort feststehen.

Für dein Briefing genügen zunächst Veranstaltung, Termin, benötigte Materialien und vorhandene Markenunterlagen. Daraus entsteht eine konkrete Liste statt einer Sammlung unverbundener Einzelmotive.

Vom Lesen ins Machen

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